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Foto: Thilo Guschas
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Eine Reportage aus
Tansania, wo Christen und Muslime zusammen leben und der
Sozialismus tiefe Spuren hinterlassen hat.
Moses und John, beide
Anfang 20, träumen von einer Filmkarriere in Tansania, wo
es erst seit wenigen Jahren eine einheimische
Filmindustrie gibt. Moses nimmt Schauspielunterricht,
finanziert durch verschiedene Gelegenheitsjobs. Es ist
nicht leicht, sich in einem der ärmsten Länder der Welt
durchzubringen; ist es da nicht zu riskant, sich auf die
Schauspielerei einzulassen? Moses' Schauspiellehrer Soudi
Ali ist so populär, dass er auf der Straße erkannt wird.
Doch selbst er kann von seinen Filmgagen kaum leben.
Trotzdem träumen viele davon, ein Star zu werden. Auch
John, der bislang erst eine größere Filmrolle hatte. Und
er hat noch einen zweiten Traum: Neben der Schauspielerei
möchte er sozialkritische Drehbücher schreiben.
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