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Screenshot: alifortexas.com
Nirgends in der westlichen Welt leben Muslime so gut integriert wie in den USA.
Anders als in Europa sind sie hier gesellschaftlich erfolgreich. Ihre Bildung liegt über dem
US-Durchschnitt, viele sind tätig als Anwälte, Informatiker und Wissenschaftler.
Das Wall Street Journal pries amerikanische Muslime gar als Vorbilder für
den Rest der Vereinigten Staaten. Ein wahrgewordener amerikanischer Traum mit
dem Koran unter dem Arm. Und das in dem Land, das seine Bürgerrechte fein
geschliffen hat, um nach muslimischen Schläfern zu fahnden, das
im Islam unverhohlen den ärgsten Feind sieht.
Im Alltag schüren rechte Blogger Ressentiments, diffamieren die Integration
als Fassade, und mehr als die Hälfte aller Amerikaner ist der Überzeugung,
dass Muslime in den USA systematisch gemobbt werden. Je weiter man sich
von den liberalen Metropolen entfernt, desto offener das Misstrauen. Jetzt gehen
muslimische Comedians zum Gegenangriff über und verballhornen Feindseligkeiten und
Ängste: hinter jedem US-Muslim könnte ein islamistischer Schläfer stecken...
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